Tempotraining und Zeiten verbessern

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Dauerläufe bilden für die meisten Läufer die Grundlage des Trainings. Kondition und Geschwindigkeit werden verbessert. Gelegentlich sollte aber auch Tempotraining ins Laufprogramm integriert werden. Das Bewältigen kürzerer Strecken mit erhöhtem Tempo setzte neue Reize und verschiebt die aerob-anaerobe Grenze. In Folge dessen steigert der Körper seine Leistungsfähigkeit. Man verspürt also bei größerer Belastung eine mindere Anstrengung.

Für das Tempotraining eignet sich die Laufbahn optimal. Hier kennt man die Länge der Strecke exakt und kann Woche für Woche seine Leistung steigern. Progression ist die Schlüsselkomponente von erfolgreichem Lauftraining. Man sollte etwa 1-2 Tempoläufe pro zwei Wochen durchführen. Beim Geschwindigkeitstraining werden nebenbei auch noch mehr Kalorien als beim Joggen verbrannt, da die Muskulatur intensiver arbeitet.

Vor dem Geschwindigkeitstraining sollte man sich 10 bis 15 Minuten einlaufen. Danach folgt das eigentliche Training. Am besten eignen sich Intervallläufe. Das heißt intensive Sprints und lockeres Laufen im Wechsel. Auf der klassischen 400m Bahn kann man zum Beispiel jeweils eine halbe Runde schnell laufen und eine halbe Runde traben. Das Ganze macht man insgesamt acht Mal, sodass man schließlich 3200m gelaufen ist. Im Anschluss sollte man noch locker auslaufen und hat damit das Training absolviert.