Pulsuhr mit Brustgurt

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Die Pulsmessung mit Gurt ist momentan noch die gängigste Messmethode. Man befestigt den Gurt leicht unterhalb der Brust. Zwei Hautelektroden nehmen die elektrischen Impulse, die das Herz bei jedem Schlag aussendet, auf und leiten sie an die Auswerteeinheit weiter. Diese stellt die Armbanduhr dar. Das empfangene Signal wird ausgewertet und die Pulsfrequenz bestimmt. Damit die Messung funktioniert muss die Haut leicht feucht sein, um den Strom von Haut zu Elektrode zu leiten. Bei körperlicher Aktivität bildes sich rasch ein Schweißfilm, der den Strom leitet. Möchte man die Herzfrequenz in Ruhe messen, kann man zum Beispiel ein leitendes Gel als Leiter zwischen Haut und Elektrode einsetzen.

Was sind die Vorteile?

Der größte Vorteil der Pulsuhren mit Brustgurt besteht in ihrer hohen Genauigkeit der Messung. Die Geräte messen die Pulsfrequenz sehr präzise.

Welche Nachteile gibt es?

Viele Menschen fühlen sich beim Sport mit einem Gurt auf ihrer Haut nicht wohl und empfinden eine Einschränkung in der Beweglichkeit. Des Weiteren ist für eine korrekte Messung der Herzfrequenz immer eine leitende Flüssigkeit notwendig, um den Kontakt zwischen Haut und Elektrode herzustellen, damit elektrischer Strom fließen kann.

Fazit

Pulsuhren ohne Brustgurt bieten den Vorteil die Herzfrequenz ganz komfortabel, ohne die Beweglichkeit einzuschränken, direkt am Handgelenk optisch zu bestimmen. Die Messungenauigkeit beträgt mit etwa 3bpm nur wenige Schläge pro Minute. Für den Großteil aller Sportler ist dies absolut ausreichend, sodass ein Produkt mit Gurt keinen Vorteil bieten würde. Für Hobbyathleten sind Pulsuhren ohne Gurt also in den Punkten Komfort und Benutzerfreundlichkeit den anderen Geräten überlegen.