Intervalltraining

Beim Intervalltraining alterniert man schnelle und langsame Laufphasen im System. Das bedeutet für den Körper, dass er sich nicht an eine gleichmäßige Belastung gewöhnen kann. Der Körper steht also permanent unter Stress, Erholung und Kraftfreisetzung werden optimiert.

Ein Intervalltraining ist für Läufer zu empfehlen, die bereits eine Grundausdauer haben und eher weniger für Trainingsanfänger.

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Intervalltrainings werden wie alle anderen Schnellgeschwindigkeitstrainings im Ausdauersport eher seltener eingesetzt. Einmal pro Woche Intervalltraining reicht aus, um neue Reize zu setzen.

Vor einem Intervalltraining wärmt man sich üblicherweise eine Viertelstunde locker auf. Dann folgt das eigentliche Tempotraining. Im Anschluss findet wieder ein lockeres Auslaufen statt.

Die Sportwissenschaft unterscheidet intensives und extensives Intervalltraining. Intensives Intervalltraining sollten nur sehr erfahrene Läufer in Anspruch nehmen. Die Pausen sind mit 10 bis 20 Sekunden sehr kurz gehalten. Die Herzfrequenz fällt nicht unter 95% der maximalen Frequenz ab. Extensives Intervalltraining ist eher für Hobbyläufer geeignet, da diese auf ihrem Leistungsniveau viel mehr von dieser Trainingsart profitieren werden und bessere Erfolge erzielen. In der Belastungsphase beträgt der Puls 85-90% der maximalen Herzfrequenz. In den Pausephasen trabt man mit ca. 75% des Maximalpulses.

Bei einem klassischen Intervalltraining wechseln sich Belastungs- und Pausephasen nacheinander ab. Man kann beispielsweise in einer Trainingseinheit insgesamt 8 Intervalle 200m Tempoläufe mit 200m Trabphasen durchführen. Gleiches kann man auch für die Distanzen 400m Belastung respektive 400m Ruhephase oder 1000m Belastung mit 1000m Ruhephase durchführen.

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